Fokus

In diesem Bereich beleuchten wir einzelne Themen näher, zeigen aktuelle Diskussionstände und unsere Standpunkte auf.

Ein junger Mann sitzt auf einer Bank und stützt den Kopf mit einer Hand.

Ambulante Psychotherapie

Die Versorgung mit psychotherapeutischen Leistungen für GKV-Versicherte in Deutschland nimmt im internationalen Vergleich hinsichtlich des Umfangs der Versorgung und der Dichte an Psychotherapeuten in der Fläche eine Spitzenposition ein. In anderen Ländern müssen Patienten in der Regel ihre psychotherapeutische Behandlung aus eigener Tasche bezahlen.

Eine Frau mit Baby sitzt im Rollstuhl und spricht mit einem Arzt.

Asylbewerber / Flüchtlinge

Asylsuchende sind grundsätzlich nicht gesetzlich krankenversichert, sondern haben im Krankheitsfall Ansprüche nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). In Abhängigkeit von Aufenthaltsdauer und -status definiert das Gesetz unterschiedliche Leistungsniveaus.

Das Bild zeigt zwei Ärzte im Gespräch.

Bedarfsplanung und Versorgungssteuerung

In der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung erfolgt die Steuerung des ärztlichen Angebotes in erster Linie über die Bedarfsplanung und das Zulassungsrecht. Die Bedarfsplanungs-Richtlinie (BPL-RL) des G-BA regelt die Verteilung von Ärzten bevölkerungsbezogen im Raum.

Das Bild zeigt die Europaflagge.

Europapolitik

In der europäischen Zusammenarbeit liegt großes Potenzial – auch für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Aus Sicht des GKV-Spitzenverbandes muss diese Zusammenarbeit genutzt werden, um Herausforderungen besser zu meistern und Zukunftsthemen gemeinsam anzupacken.

Das Bild zeigt einen Mann, der eine rote Karte hochhält.

Fehlverhalten im Gesundheitswesen

Abrechnungsbetrug, Untreue, Korruption und korruptives Verhal- ten fügen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung große finanzielle Schäden zu.

Das Bild zeigt zwei Hände an einem Mikroskop.

Individualisierte Medizin

Das Schlagwort „individualisierte Medizin“ ist in aller Munde. Sie verspricht, die Behandlung durch eine für den einzelnen Patienten entwickelte Therapie zu revolutionieren.

Eine Patientin wird von einer Krankenschwester in ein MRT-Gerät geschoben.

Innovationsfonds

Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) wurden in den §§ 92a und b SGB V die gesetzlichen Regelungen zur Einführung des Innovationsfonds geschaffen. Ende 2016 wurden erstmals Projekte aus den Bereichen "Neue Versorgungsformen" und "Versorgungsforschung" ausgewählt, die eine Förderung erhalten. Der Innovationsfonds hat die Erwartungen weit übertroffen.

Das Bild zeigt einen Stent, ein medizinisches Implantat.

Innovationen in der medizinischen Versorgung

Medizinische Innovationen wecken bei Patienten und Ärzten große Hoffnungen. Leider erfüllt sich besonders im Krankenhaus diese Erwartung beim Einsatz von innovativen Medizinprodukten nicht immer. Sie werden auf den Markt gebracht, ohne dass man über ihre tatsächliche Wirksamkeit, ihre Haltbarkeit oder ihre Anwendungsrisiken ausreichend Bescheid weiß.

Krankenschwestern und Pfleger schieben ein Bett mit einem Notfallpatienten über den Klinikflur

Krankenhausabrechnungen

Jede zweite geprüfte Krankenhausabrechnung ist fehlerhaft. Das zeigen neueste Auswertungen der Krankenkassen für 2017. Als Folge mussten Krankenhäuser insgesamt 2,8 Mrd. Euro an Krankenkassen zurückzahlen. Um die Abrechnungsqualität zu erhöhen, hat der GKV-Spitzenverband konkrete Änderungen in einem Argumentationspapier zusammengetragen.

Das Bild zeigt einen Krankenpfleger und eine Patientin.

Krankenhausfinanzierung

Fallpauschale, Fallmenge, Orientierungs- und Veränderungswert, Grundlohnrate, Landesbasisfallwert - sie alle bestimmen die Finanzierung im Krankenhausbereich. Doch wie wirken sie zusammen?

Ein Versicherter wird von einer Frau beraten. Sie sitzen an einem Tisch.

Patientenrechte

Das Patientenrechtegesetz aus dem Jahr 2013 hat einige Verbesserung gebracht, es gibt aber noch weitergehenden Änderungsbedarf. Vor allem beim Verdacht auf einen Behandlungsfehler befinden sich die Patienten im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung immer noch in einer schwachen Beweisposition. Unterstützung bieten die Kranken- und Pflegekassen.

Eine Ärztin im Gespräch mit Patientinnen, sie erklärt eine Mammographie.

Positionen des GKV-Spitzenverbandes für die 19. Legislaturperiode 2017-2021

Der GKV-Spitzenverband beteiligt sich aktiv an der notwendigen Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitswesens und der gesetzlichen Pflegeversicherung und möchte mit seinen Positionen auf Reformnotwendigkeiten hinweisen und Lösungswege für eine zukunftsfeste, qualitativ hochwertige und wirtschaftliche gesundheitliche und pflegerische Versorgung aufzeigen.

Mehrere Tabletten liegen auf einem Tisch.

Rabatt-Verhandlungen nach AMNOG

Der GKV-Spitzenverband verhandelt mit den Arzneimittelherstellern über den Erstattungsbetrag neuer Medikamente. Von 2012 bis 2016 konnten so insgesamt 2,85 Mrd. Euro eingespart werden. Das Verfahren hat sich grundsätzlich bewährt, es bedarf aber weiterer gesetzlicher Weichenstellungen.

Eine Radiologe erklärt der Patientin am Bildschirm einen Befund.

Sprechzeiten niedergelassener Ärzte

Trotz der in vielen Teilen Deutschlands bestehenden Überkapazitäten warten Patienten oft wochen- oder monatelang auf einen Termin beim Facharzt. Auch die seit 2016 bestehenden Terminservicestellen konnten hier kaum Abhilfe schaffen. Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) soll sich dies nun ändern.

Das Bild zeigt eine Ärztin mit einem Patienten.

Vergütung ärztlicher Leistungen

Die jährlichen Honorarverhandlungen für Ärzte verlaufen in mehreren Stufen. Zunächst wird auf Bundesebene der Preis und die Menge verhandelt. Auf Landesebene werden anschließend regionale Besonderheiten berücksichtigt.

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