In den vergangenen Tagen ist eine Zunahme an betrügerischen E-Mails („Scam-Mails“) zu beobachten, die angeblich vom GKV-Spitzenverband stammen. Der GKV-Spitzenverband, die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland, weist ausdrücklich darauf hin, dass solche E-Mails nicht von ihm stammen.
Besonders häufig beziehen sich die gefälschten Nachrichten derzeit auf angebliche Beitragserstattungen und versuchen, persönliche Daten und Bankdaten zu erlangen. Der GKV-Spitzenverband stellt jedoch klar, dass er niemals direkt mit Versicherten per E-Mail zu Beitragsfragen kommuniziert, um dabei nach persönlichen Daten oder Bankdaten zu fragen.
So erkennen Sie betrügerische E-Mails:
- Die Absenderadresse wirkt vertrauenswürdig, ist jedoch meist gefälscht. Achten Sie auf kleine Abweichungen in der Domain.
- Es wird dazu aufgefordert, vertrauliche Informationen wie Bankdaten, Sozialversicherungsnummern oder Zugangsdaten preiszugeben.
- Häufig sind Links oder Anhänge enthalten, die Schadsoftware installieren können.
Was können Sie tun?
- Öffnen Sie keine Anhänge und klicken Sie auf keinen Fall auf Links in solchen E-Mails.
- Löschen Sie verdächtige Nachrichten sofort.
- Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie Ihre Krankenkasse direkt über die offiziellen Kanäle.
Der GKV-Spitzenverband bittet alle Versicherten um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit.
Bleiben Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten!