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Betriebliche Gesundheitsförderung

Das Bild zeigt einen Mitarbeiter, der gerade entspannt.

Zufriedene, motivierte und gesunde Mitarbeiter sind eine unverzichtbare Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Mit betrieblicher Gesundheitsförderung können Unternehmen dazu beitragen, dass ihre Mitarbeiter leistungsfähig und gesund bleiben. Die Krankenkassen bieten deshalb interessierten Betrieben Unterstützung bei der Planung und Umsetzung betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) an.

Steuerfreie Arbeitgeberleistung

Nicht nur die Krankenkassen unterstützen die Betriebe bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Arbeitgeber selbst können pro Mitarbeiter und Jahr bis zu 500 Euro für qualitätsgeprüfte Maßnahmen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung steuerfrei ausgeben. Die Finanzämter orientieren sich hierbei an den Qualitätskriterien der Krankenkassen (dem sog. Leitfaden Prävention). Die Steuerbefreiung ist in § 3 Nr. 34 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) geregelt.

Betriebe mit Interesse an betrieblicher Gesundheitsförderung können sich an eine Krankenkasse wenden. Empfehlenswert ist die Kontaktaufnahme mit derjenigen Krankenkasse, bei der ein Teil der Mitarbeiter versichert ist. Die Firmenkundenberater der Krankenkassen vermitteln gern den Kontakt zu den für die BGF zuständigen Fachkollegen. Das jeweilige Angebotsspektrum der Krankenkassen sowie Ansprechpartner für die betriebliche Gesundheitsförderung finden Sie auch hier:

Thematische Schwerpunkte

Angesichts des demografischen Wandels und einer steigenden Zahl älterer Arbeitnehmer beschäftigen sich Unternehmen zunehmend mit der Frage, wie die Gesundheit ihrer Belegschaft gestärkt, erhalten und auch in Zukunft gesichert werden kann. Unternehmen können sehr viel dafür tun, dass die Beschäftigten langfristig gesund bleiben und auch leistungsfähig sind. Good-Practice Beispiele aus unterschiedlichen Branchen zeigen hier, wie sich Unternehmen gemeinsam mit Krankenkassen für betriebliche Gesundheitsförderung unter Demografiegesichtspunkten engagieren.

Der spezifische Bedarf des Betriebs entscheidet über die Planung und Durchführung gesundheitsförderlicher Maßnahmen, und die Mitarbeiter werden aktiv in Veränderungsprozesse einbezogen. Insbesondere in Anbetracht von Arbeitsverdichtung und zunehmenden Anforderungen an den Einzelnen profitieren nicht nur die Arbeitnehmer von einer alter(n)sgerechten Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen, sondern auch die Betriebe selbst, denn ältere Arbeitnehmer stellen mit ihrer langen beruflichen Erfahrung und ihrem Wissen ein unverzichtbares Potenzial für die moderne Arbeitswelt dar.

Mit ihren Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, unter besonderer Berücksichtigung der demografischen Herausforderung, leisten die Krankenkassen auch einen Beitrag zur Demografiestrategie der Bundesregierung.

Beispiele für Projekte der Krankenkassen mit dem Schwerpunkt Demografie

Weitere Informationen

Kulturelle Vielfalt ist in vielen Betrieben eine Selbstverständlichkeit, die in Zukunft noch weiter zunehmen wird. Laut statistischem Bundesamt haben 17% aller erwerbstätigen Personen einen Migrationshintergrund. In Unternehmen stellt die kulturelle Diversität auch in Bezug auf die betriebliche Gesundheitsförderung eine besondere Herausforderung dar. Nicht nur Sprachbarrieren und unzureichendes Wissen, was das Gesundheitssystem betrifft, spielen eine Rolle. Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen gehen mit Gesundheit und Krankheit auf verschiedene Weise um und haben unterschiedliche Vorstellungen, was Gesundheit bedeutet. Um dieser Problematik entgegenzuwirken müssen die besonderen Bedarfe dieser Belegschaft berücksichtigt werden. Dies geht z.B. von sprach- und kulturspezifischem Informationsmaterial über spezifische Verpflegungsangebote bis hin zu komplexen kultursensiblen Mentorenprogrammen, bei denen Mitarbeiter die selbst Migrationshintergrund aufweisen zu Mentoren ausgebildet werden und so zu direkten Ansprechpartnern für ihre Kollegen werden.

Einige Good-Practice Beispiele aus unterschiedlichen Branchen zeigen, wie sich Unternehmen gemeinsam mit Krankenkassen für betriebliche Gesundheitsförderung unter Gesichtspunkten der kulturellen Diversität engagieren können.

Beispiele für Projekte der Krankenkassen mit dem Schwerpunkt kulturelle Diversität

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Tipp

Betriebe mit Interesse an betrieblicher Gesundheitsförderung können sich an eine Krankenkasse wenden. Empfehlenswert ist die Kontaktaufnahme mit derjenigen Krankenkasse, bei der ein Teil der Mitarbeiter versichert ist. Die Firmenkundenberater der Krankenkassen vermitteln gern den Kontakt zu den jeweiligen Fachkollegen.

Das Bild zeigt zwei ältere Menschen im Gespräch.

Die Bevölkerung in Deutschland wird deutlich altern. Diese Entwicklung hat erhebliche Folgen für unser Land, unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben.