Bericht zum PEPP-Entgeltsystem

Mit der Einführung des PEPP-Entgeltsystems in der stationären psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung im Jahr 2013 hat der Gesetzgeber das Ziel verfolgt, mehr Transparenz über das Leistungsgeschehen und mehr Leistungsgerechtigkeit in der Vergütung zu erreichen.

Der GKV-Spitzenverband hat zusammen mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Verband der Privaten Krankenversicherung zum 28. Juni 2019 einen Bericht erstellt, der die Auswirkungen der Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik, die ersten Anwendungserfahrungen mit dem neuen Entgeltsystem sowie Information über die Anzahl und ersten Erkenntnisse zu den Modellvorhaben nach § 64b SGB V zusammenführt.

Der Bericht gibt einen kurzen Überblick über die Einführung des PEPP-Entgeltsystems, fasst die bisherigen Ergebnisse der PEPP-Begleitforschung sowie der PEPP-Katalogentwicklung zusammen und gibt den aktuellen Sachstand zu den Themen Psychiatrische Institutsambulanzen, Psych-PV-Nachweise sowie Modellvorhaben für psychisch erkrankte Menschen wieder.

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) wurde das PEPP-Entgeltsystem in seiner Struktur und Umsetzung weitreichend überarbeitet. Der Bericht beschreibt den Erkenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung.

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