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Ambulantes Operieren nach § 115b SGB V

Gemäß § 115 b SGB V vereinbaren der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einen Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe sowie einheitliche Vergütungen für Krankenhäuser und Vertragsärzte. Der Vertrag nach § 115 b Abs. 1 SGB V - Ambulantes Operieren und stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus - (AOP-Vertrag) regelt die Grundsätze der Abrechnung. Anlage zum AOP-Vertrag ist der Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115 b SGB V im Krankenhaus. Zusätzlich existiert ein Meldeformular gemäß § 1 Abs. 2 AOP Vertrag, mit dem die Krankenhäuser ihre Teilnahme am ambulanten Operieren gegenüber der Krankenkasse anzeigen müssen.

GKV-Spitzenverband, DKG und KBV haben mit Wirkung zum 01.06.2012 einen neuen Vertrag nach § 115 b Abs. 1 SGB V (AOP-Vertrag (PDF, 790 KB) ) ausgehandelt.

Für das Jahr 2015 wurde der Leistungskatalog zum Ambulanten Operieren nach § 115 b (AOP-Katalog) dreiseitig zwischen GKV-Spitzenverband, DKG und KBV neu verhandelt. Aufgrund der Überarbeitung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) in 2014 war es nicht möglich, mit den Vertragsparteien fristgerecht zu einer Vereinbarung des AOP-Kataloges und des Formulars zur Meldung ambulanter Operationen am Krankenhaus (Meldeformular) für das Jahr 2015 zu kommen. Der neue Katalog ist mit Wirkung zum 19.01.2015 in Kraft getreten.

Es gilt weiterhin die Qualitätssicherungsvereinbarung nach § 115 b SGB V (PDF, 241 KB) .

Katalog 2016

Katalog 2015

Archiv

Katalog 2016

DKG, der GKV-Spitzenverband und KBV haben den Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115 b SGB V (AOP-Katalog) für 2016 angepasst.

Der Beschluss des Bewertungsausschusses zur Anpassung des Anhanges 2 zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) an den Operationen-und Prozedurenschlüssel (OPS) Version 2016 tritt erst mit Wirkung zum 01.04.2016 in Kraft.

Die Abrechnung der Leistungen des AOP-Kataloges erfolgt auf der Grundlage des jeweils zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Anhangs 2 des EBM. Für die mit den Fußnoten *1 bis *10 gekennzeichneten Leistungen ist bis zum 31.03.2016 die in der jeweiligen Fußnote angegebene Kategorie gemäß der ebenfalls in der jeweiligen Fußnote angegebenen Gebührenordnungsposition des Abschnitts 31.2 des EBM abzurechnen.

Gemäß der Protokollnotiz 2 zum Beschluss des Bewertungsausschusses vom 17.12.2014 zur Änderung des EBM sind die gesondert mit Fußnote 11 gekennzeichneten OPS-Kodes ausschließlich zur Verschlüsselung von Eingriffen zum Bruchpfortenverschluss mit autogenem Material zu verwenden. Der Bewertungsausschuss hat am 15.12.2015 beschlossen, die ursprünglich bis zum 31.12.2015 befristete Aufnahme dieser Kodes in den Anhang 2 des EBM bis zum 31.03.2016 zu verlängern. Ab dem Tag der Streichung dieser Kodes aus dem Anhang 2 des EBM ist eine Abrechnung nach § 115b Abs. 1 SGB V nicht mehr möglich.

Katalog 2015

DKG, der GKV-Spitzenverband und KBV haben den Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115 b SGB V (AOP-Katalog) für 2015 angepasst.

Der Beschluss des Bewertungsausschusses vom 17.12.2014 zur Anpassung des Anhanges 2 zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) an den Operationen-und Prozedurenschlüssel (OPS) Version 2015 tritt erst mit Wirkung zum 01.04.2015 in Kraft. Die Abrechnung der Leistungen des AOP-Kataloges erfolgt auf der Grundlage des jeweils zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Anhangs 2 des EBM. Für die mit den Fußnoten *1 bis *8 gekennzeichneten Leistungen ist bis zum Zeitpunkt der Anpassung des Anhangs 2 des EBM an den OPS 2015 die in der jeweiligen Fußnote angegebene Kategorie gemäß der ebenfalls in der jeweiligen Fußnote angegebenen Gebührenordnungsposition des Abschnitts 31.2 des EBM abzurechnen.

Katalog 2014

DKG, der GKV-Spitzenverband und KBV haben den Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115 b SGB V (AOP-Katalog) für 2014 angepasst.

Neben der Überleitung auf den OPS 2014 kam es aufgrund der Diskussion um das Inkrafttreten des Anhangs 2 des EBM zu Verzögerungen. Abweichend vom bisherigen Verfahren tritt die Anpassung des Anhangs 2 des EBM an den OPS 2014 gemäß Beschluss des Bewertungsausschusses vom 18.12.2013 erst zum 01.04.2014 in Kraft. Die Abrechnung der Leistungen des AOP-Kataloges erfolgt auf der Grundlage des jeweils zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Anhangs 2 des EBM. Für die Leistungen

  • 5-401.03 „Exzision einzelner Lymphknoten und Lymphgefäße: Zervikal: Mit Radionuklid- und Farbmarkierung, kombiniert (Sentinel-Lymphonodektomie)“,
  • 5-401.13 „Exzision einzelner Lymphknoten und Lymphgefäße: Axillär: Mit Radionuklid- und Farbmarkierung, kombiniert (Sentinel-Lymphonodektomie)“ und
  • 5-401.53 „Exzision einzelner Lymphknoten und Lymphgefäße: Inguinal, offen chirurgisch: Mit Radionuklid- und Farbmarkierung, kombiniert (Sentinel-Lymphonodektomie)“

ist bis zum Zeitpunkt der Anpassung des Anhangs 2 des EBM an den OPS 2014 ein Eingriff der Kategorie C2 gemäß der Gebührenordnungsposition 31122 des Abschnitts 31.2 des EBM abzurechnen. Die Leistungen sind im AOP-Katalog gekennzeichnet.

Katalog 2013

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der GKV Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben den Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115 b SGB V (AOP-Katalog) für 2013 angepasst.

Die Überleitung der Operationsschlüssel (OPS) orientiert sich im Wesentlichen an den offiziellen OPS-Überleitungstabellen des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Die EBM Anpassungen im Zuge der Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes wurden im Einvernehmen der Vertragspartner vorgenommen. Die Änderungen der OPS des AOP-Kataloges für 2013 finden Sie im Meldeformular. Eine wesentliche Änderung gibt es zum OPS-Kode 5-830.2 (Inzision von erkranktem Knochen- und Gelenkgewebe der Wirbelsäule: Facettendenervation), der gemäß Beschluss des Bewertungsausschusses nach § 87 Abs. 1 Satz 1 SGB V mit Wirkung zum 01.04.2013 aus dem EBM gestrichen wird und nicht mehr gemäß § 115 b SGB V abrechenbar ist; eine Streichung des Kodes aus Abschnitt 1 erfolgt routinemäßig für 2014.

Katalog 2012

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der GKV‑Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) haben den Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe gemäß § 115 b SGB V (AOP-Katalog) für 2012 angepasst.

Die Überleitung der Operationsschlüssel (OPS) orientiert sich im Wesentlichen an den offiziellen OPS-Überleitungstabellen des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). Die EBM‑Anpassungen im Zuge der Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes wurden im Einvernehmen der Vertragspartner vorgenommen. Die Änderungen der OPS des AOP-Kataloges für 2012 finden Sie im Meldeformular.

Gemäß § 115 b Abs. 1 SGB V vereinbaren der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einen Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe sowie damit einhergehend einheitliche Vergütungen für Krankenhäuser und Vertragsärzte. Der sog. AOP-Vertrag (Vertrag nach § 115 b Abs. 1 SGB V - Ambulantes Operieren und stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus) soll dazu dienen, einheitliche Rahmenbedingungen zur Durchführung ambulanter Operationen und stationsersetzender Eingriffe im niedergelassenen Bereich und im Krankenhaus zu schaffen. Er zielt darauf ab, auf der Basis des § 39 SGB V zur Vermeidung nicht notwendiger vollstationärer Krankenhausbehandlung eine patientengerechte und wirtschaftliche Versorgung zu sichern und die Kooperation zwischen niedergelassenem Bereich und Krankenhausbereich zu verbessern, einschließlich der gemeinsamen Nutzung von Operationskapazitäten im Krankenhaus.

GKV-Spitzenverband, DKG und KBV haben den seit dem 01.06.2012 gültigen AOP-Vertrag mit Wirkung zum 16.05.2014 in § 3 Abs. 3 redaktionell angepasst; im Wesentlichen stellt er eine Fortschreibung des bestehenden Vertrages dar:

In dem bislang gültigen AOP-Vertrag wird in § 3 Abs. 3 auf die G-AEP-Kriterien der Gemeinsamen Empfehlung zum Prüfverfahren nach § 17c Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) verwiesen. Die Rechtsgrundlage für die Gemeinsame Empfehlung zu § 17c KHG ist jedoch durch die Streichung des § 17c Abs. 4 Satz 9 KHG im Zuge des Beitragsschuldengesetzes vom 15.07.2013 zum 01.08.2013 entfallen. Analog der im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung gewählten Vorgehensweise erfolgte die Aufnahme eines statischen Verweises auf die G-AEP-Kriterien in der bis zum 31.07.2013 geltenden Fassung.

Gemäß § 1 des AOP-Vertrags sind ambulante Leistungen an die zuständigen Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen, die Kassenärztliche Vereinigung und den Zulassungsausschuss zu melden. Der GKV-Spitzenverband einigt sich mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft auf das jährlich gültige Meldeformular für ambulante Operationen und stationsersetzende Eingriffe nach § 115 b SGB V.

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