Meldungen

Kurzmeldungen aus der Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Arbeit des GKV-Spitzenverbandes

GKV-Spitzenverband fördert Modellvorhaben zu Prävention und Behandlung pädophiler Sexualstörungen

(08.06.2017) Der GKV-Spitzenverband fördert seit 1. Januar 2017 mit insgesamt fünf Millionen Euro je Kalenderjahr Maßnahmen zur Prävention und Behandlung pädophiler Sexualstörungen im Rahmen von Modellvorhaben. Gesetzliche Grundlage ist der § 65d SGB V, der mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) neu aufgenommen wurde. Förderungsfähig sind an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Leistungserbringer, die ein freiwilliges Therapieangebot vorhalten und die vom GKV-Spitzenverband als förderungsfähig anerkannt werden.

Menschen mit Präferenzstörungen können im bestehenden Gesundheitssystem nicht überall adäquat behandelt werden. Deshalb sollen bestehende oder neue Ansätze zur Behandlung von Menschen mit Präferenzstörungen gefördert werden. Die Förderung soll dazu beitragen, dass pädophile Neigungen kontrolliert und therapiert und damit sexuelle Übergriffe auf Kinder verhindert werden. Parallel sollen Kenntnisse gewonnen werden, wie das bestehende Behandlungs- und Schutzdefizit geschlossen bzw. verringert werden kann.

Interessierte Leistungserbringer sind hiermit aufgefordert, Projektskizzen entsprechend den Fördergrundsätzen per E-Mail bis zum 10. Juli 2017 einzureichen. Die Projektskizze soll den Leistungserbringer vorstellen, die Grundzüge des geplanten Vorhabens sowie eine überschlägige Kostenkalkulation enthalten.

Kontakt

Dr. Thomas Uhlemann, Benjamin Lehr - E-Mail-Adresse

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