Entwicklung und Erprobung von Grundlagen der Personalbemessung in vollstationären Pflegeeinrichtungen auf der Basis der Bedarfsklassifikationssysteme der Referenzmodelle 

Gegenstand

Entwicklung und Erprobung von Grundlagen der Personalbemessung in vollstationären Pflegeeinrichtungen auf der Basis der Bedarfsklassifikationssysteme der Referenzmodelle

 

Projektnehmer

Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen e.V. und Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld

 

Wissenschaftliche Begleitung

Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld

 

Projektadresse

Friesenring 32/34

48147 Münster

Telefon: 0521 106-6880; 0251 2709-312

Telefax: 0521 106-6437; 0251 2709-573

eMail: klaus.wingenfeld@uni-bielefeld.de, michel-fabian@dw-westfalen.de

www.uni-bielefeld.de/IPW; www.dw-westfalen.de

 

Ansprechpartner

Rudolf Michel-Fabian; Klaus Wingenfeld

 

Laufzeit

01.10.2008 - 31.12.2009

 

Endbericht des Projektes

Endbericht des Projektes und Bewertung des Beirates

 

Kurzdarstellung des Projektes

Ausgangspunkt des Projektes war die Notwendigkeit eines Instrumentariums, mit dem die notwendige Personalausstattung in vollstationären Pflegeeinrichtungen auf der Grundlage des individuellen Unterstützungsbedarfs der Bewohner ermittelt werden konnte. Im Verlauf des 2007 abgeschlossenen Projektes „Referenzmodelle zur Förderung der qualitätsgesicherten Weiterentwicklung der vollstationären Pflege“ wurde u.a. ein System der Bedarfsklassifikation entwickelt, das anhand bestimmter Merkmale der Pflegebedürftigkeit eine Zuordnung von Heimbewohnern zu Fallgruppen und damit eine Abschätzung des notwendigen Leistungsumfangs vornimmt.

Mit dem Projekt „Entwicklung und Erprobung von Grundlagen der Personalbemessung“ wurden Methoden und Instrumente zur Ermittlung von Personalbedarf, die auf der Bedarfsklassifikation der Referenzmodelle und dem Prototyp eines neuen Begutachtungsverfahrens („neues Begutachtungsassessment“) aufbauen, entwickelt und praktisch erprobt. Damit sollte ein Verfahren zur Verfügung gestellt werden, mit dem sich die Ermittlung des Personalbedarfs auf einer rationalen, dem tatsächlichen Bedarf der Bewohner entsprechenden Grundlage vorgenommen werden konnte. Den vollstationären Pflegeeinrichtungen, die sich für eine Qualitätsentwicklung mit Hilfe der Referenzkonzepte entschieden haben, wurde ein Instrumentarium für eine an den entsprechenden Qualitätszielen ausgerichtete Organisations- und Personalentwicklung zugänglich gemacht.

Im Mittelpunkt standen dabei folgende Fragestellungen:

  • Wie kann das „neue Begutachtungsassessment“ bei Heimbewohnern zur Bestimmung von Fallgruppen nutzbar gemacht werden?
  • Welche weiteren Faktoren sind bei der Personalbemessung zu berücksichtigen?
  • Welche zusätzlichen Datenerfassungsinstrumente werden ggf. benötigt?
  • Welche Folgen könnten sich für die Personalentwicklung ergeben?

Die zu entwickelnden Grundlagen der Personalbemessung wurden in sechs vollstationären Pflegeeinrichtungen praktisch erprobt und hinsichtlich ihrer Praktikabilität und möglichen Konsequenzen für die Personalentwicklung bewertet.