Aktuelle Themen
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Verwaltungskosten sind Versorgungskosten
(26.01.2012) "Selbstverständlich müssen neben den Krankenhäusern, Apothekern und Ärzten auch wir Krankenkassen immer wieder schauen, wo unbürokratischer gearbeitet werden kann. Aber der Pauschalvorwurf von zu viel Bürokratie geht an der Realität vorbei. Tatsache ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2010 für jeden Versicherten laut amtlicher Statistik 136,24 Euro an Verwaltungskosten ausgegeben haben.
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Infoportal hilft bei Entscheidung für oder gegen eine IGeL-Leistung
(25.01.2012) „Bei den IGeL-Leistungen geht es vorrangig um wirtschaftliche Interessen von Ärzten und nicht um notwendige medizinische Leistungen für Kranke. Wir unterstützen deshalb das neue Informationsportal des MDS. Es versetzt Versicherte in die Lage, auf der Grundlage empirisch-medizinischer Bewertungen eine Entscheidung zu treffen.
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Ganz normal für die gesetzlichen Kassen: 663.114-mal hat die GKV im Jahr 2010 die Krankenhausbehandlung von Knochenbrüchen finanziert
(24.01.2012) Der erwachsene Mensch besitzt 206 Knochen. Werden diese äußerer Gewalt ausgesetzt, beispielsweise durch einen Aufprall, Schlag oder Stoß, können sie brechen. Die Knochen besitzen sogenannte Sollbruchstellen. Häufig brechen sie daher durch ähnliche Unfälle an einer typischen Stelle. Ein Sturz auf die ausgestreckte Hand ist eine typische Abfangbewegung beim Stürzen.
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AMNOG: Preise am Zusatznutzen für Patienten orientieren
(23.01.2012) Heute starten die ersten Verhandlungen über Erstattungspreise neu auf dem Markt befindlicher Arzneimittel. Den Anfang macht der Wirkstoff Ticagrelor, dessen Zusatznutzen der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) für eine bestimmte Gruppe von Herzinfarktpatienten im Dezember 2011 festgestellt hat. "Faire Preise heißt für uns, dass sich die Gewinne der Pharmaindustrie am Zusatznutzen für die Patienten orientieren und nicht an den Wunschvorstellungen der Aktionäre", erläutert Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes.
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Pflegegesetz geht in die richtige Richtung
(19.01.2012) "Der Gesetzentwurf geht in die richtige Richtung, denn er sieht konkrete Leistungsverbesserungen insbesondere für demenziell Erkrankte vor. Aber beim Blick in die Zukunft springt er zu kurz. Die Perspektive für einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff wird nicht klar beschrieben.
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Verwaltungsrat konstituiert sich: Wiederwahl der Vorsitzenden Volker Hansen und Christian Zahn
(18.01.2012) Der im Dezember letzten Jahres neu gewählte Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes hat sich heute konstituiert. Dabei haben die 52 Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber ihre Vorsitzenden gewählt: Auch in der zweiten Amtsperiode werden Dr. Volker Hansen und Christian Zahn dieses Amt wahrnehmen. Mehr...
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Mehr Rechte bei Behandlungsfehlern
(15.01.2012) Der GKV-Spitzenverband begrüßt die Initiative der Bundesregierung für ein Patientenrechtegesetz. "Wir freuen uns darüber, dass die Rechte unserer Versicherten gegenüber Ärzten und Krankenhäusern bei Behandlungsfehlern gestärkt werden sollen. Langwierige Rechtsstreitereien und Verfahrenstricks zu Lasten der geschädigten Patientinnen und Patienten müssen endlich der Vergangenheit angehören."
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Nutzen und Risiken von Medizinprodukten prüfen
(13.01.2012) Vor dem Hintergrund der Debatte um mangelhafte Silikon-Brustimplantate des französischen Herstellers PIP fordert Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen" (Freitagausgabe) schärfere Regeln für die Zulassung von Medizinprodukten. "Wir brauchen eine amtliche Zulassung wie bei Arzneimitteln und Studien, die Nutzen und Risiken eines Medizinprodukts aufzeigen."
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Wer zahlt das Auswechseln von schadhaften Brustimplantaten?
(09.01.2012) Der Wiederaufbau der Brust infolge einer Erkrankung ist Kassenleistung. D.h. betroffene Patientinnen bekommen auf Kassenkosten nach der medizinisch notwendigen Entfernung des schadhaften Implantats erneut ein Brustimplantat eingesetzt. Handelte es sich um eine reine Schönheitsoperation sind die Patientinnen an den Kosten für das Auswechseln eines schadhaften Implantats zu beteiligen. Dies sieht das Sozialgesetzbuch seit 2007 vor (§ 52 Abs 2 SGB V).
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